| Ein Jakobusweg ist jetzt von Vacha bis
Würzburg
durchmarkiert. Am 5. August 2003 weihte Bischof Heinz-Josef Algermissen auf dem Kreuzberg das Teilstück von Fulda nach Schweinfurt ein. |
![]() Dom zu Fulda |
![]() Döllbach |
![]() Kreuzberg/Klosterkirche |
![]() Kreuzberggipfel |
![]() St. Jakobus/Langenleiten |
| Die Fuldaer Kathedralkirche
besaß im Mittelalter
eigens für Pilger eine Jakobuskapelle. Daher beginnt der
Streckenabschnitt
am Fuldaer Dom und verlässt über die Fuldaaue die Barockstadt
in Richtung Propstei Johannesberg. Immer noch in der Talaue verläuft der Weg weiter über Bronnzell und Eichenzell nach Welkers. Hier wird die Talaue der Fulda überquert. Der Weg führt über den Steinhauk (Feldkapelle) auf der Wasserscheide ins Döllbachtal nach Rothemann. Anstregender Anstieg nach Büchenberg. Gute Aussicht auf das Panorama der Rhön vom Hochplateau aus. Wieder Abstieg in die Döllaue nach Döllbach. Hier altes Jakobusheiligtum! Bequemer Weg nach Thalau. Anschließend Aufstieg über Frauenholz auf die Wasserscheide und Abstieg ins Gichenbachtal. Weg führt z.T. auf der Fahrstraße und erreicht auf einem Stichweg die RommerserWüstungskirche! Steter Anstieg zum Hochplateau zwischen Rommers und Regersfeld. Gute Sicht auf die Wasserkuppenrhön! |
Abwärts zum Kalbenhof und erneuter
Anstieg auf dem
Main-Werra-Weg des Rhönklubs zur Schwedenschanze.
Landesgrenze
wird nach Bayern überschritten. Weg folgt jetzt dem Hang des
Brendtales
und erreicht vor Oberweißenbrunn den neu errichteten
Jakobsbrönn.
Von Oberweißenbrunn Anstieg zum Kloster Kreuzberg. Auf
dem
Kreuzberg ist der Kamm der Rhön überschritten. Es geht
abwärts
nach Langenleiten und Premich zur ehemaligen Klosterkirche Frauenroth
mit dem Grabmal des Minnesängers Otto von Botenlauben mit seiner
Frau
Beatrix. Das Aschachtal muss nach Stralsbach überquert werden. Durch den Klauswald wird Bad Kissingen an der Fränkischen Saale erreicht, in Wirmsthal das Fränkische Weinland. Wenn die Muschelkalkstufe überquert ist, verläuft der Weg nahezu eben durch fruchtbares Gäuland in Richtung Main bei Schweinfurt. In Geldersheim endet die Rhönklubmarkierung. Der Weg verläuft aber weiter nach Würzburg, über Rothenburg T. nach Ulm und erreicht später die Hauptlinie nach Santiago de Compostela |
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Jakobuskirchen in Büchenberg, Döllbach, Thalau, Bad Kissingen und Poppenhausen. |
| Sehenswürdigkeiten am Weg: Dom zu Fulda, Propsteikirche in Johannesberg, Schloss Fasanerie bei Eichenzell, Flügelaltar in Welkers, Jakobusdenkmal in Thalau, Kloster Kreuzberg, Grabmäler in Frauenroth, Deckengemälde in Geldersheim. |
| Übernachtungsmöglichkeiten in: Fulda (Tourist-Information Tel. 0661/102-1814), Welkers (Tel. 06659-915480), Büchenberg (Tel. 06656-446), Thalau (Tel. 06656-276), Oberweißenbrunn (09772-296), Kloster Kreuzberg (Tel. 09772-91240), Langenleiten (Tel. 09701-262 oder 281), Bad Kissingen (Tourist-Information Tel. 0971-19433), Wirmsthal (Tel. 09704-5516), Poppenhausen (Tel. 9725-71070 oder 6402), Geldersheim (Tel. 09721-86885 oder 803164). Angaben ohne Gewähr! |
| Weiterführende Information: |
Flyer des Rhönklubs, Fulda 2003
|
Rudolf Beck, Der Jakobusweg von Fulda nach
Würzburg,
128 Seiten,
12,90 EURO, |
| Beides erhalten Sie von der Geschäftsstelle des
Rhönklubs,
36037 Fulda, Peterstor 7, Tel. 0661-73488, e-mail: hauptvorstand@rhoenklub.de |