Auf dem Jakobusweg von Fulda nach Schweinfurt
 © 2005 Team Kramm
 
Ein Jakobusweg ist jetzt von Vacha bis Würzburg durchmarkiert.
Am 5. August 2003 weihte Bischof Heinz-Josef Algermissen auf dem Kreuzberg das Teilstück von Fulda nach Schweinfurt ein.
Hier der Routenverlauf:
Fulda - Eichenzell (10 km) - Welkers - Rothemann - Büchenberg (10,5 km) - Döllbach - Thalau - Gichenbach - Rommers (11,5 km) - Schwedenschanze (Landesgrenze) - Jakobsbrönn - Oberweißenbrunn - Kreuzberg (13,5 km) - Langenleiten - Premich - Frauenroth (22 km) - Stralsbach - Bad Kissingen (12 km) - Wirmsthal - Poppenhausen - Geldersheim (28,5 km).

Übersichtskarte
Muschel anklicken

Dom zu Fulda

Döllbach

Kreuzberg/Klosterkirche

Kreuzberggipfel

St. Jakobus/Langenleiten

 
Die Fuldaer Kathedralkirche besaß im Mittelalter eigens für Pilger eine Jakobuskapelle. Daher beginnt der Streckenabschnitt am Fuldaer Dom und verlässt über die Fuldaaue die Barockstadt in Richtung Propstei Johannesberg.
Immer noch in der Talaue verläuft der Weg weiter über Bronnzell und Eichenzell nach Welkers. Hier wird die Talaue der Fulda überquert. Der Weg führt über den Steinhauk (Feldkapelle) auf der Wasserscheide ins Döllbachtal nach Rothemann. 
Anstregender Anstieg nach Büchenberg. Gute Aussicht auf das Panorama der Rhön vom Hochplateau aus. Wieder Abstieg in die Döllaue nach Döllbach. Hier altes Jakobusheiligtum! Bequemer Weg nach Thalau. 
Anschließend Aufstieg über Frauenholz auf die Wasserscheide und Abstieg ins Gichenbachtal. Weg führt z.T. auf der Fahrstraße und erreicht auf einem Stichweg die RommerserWüstungskirche! Steter Anstieg zum Hochplateau zwischen Rommers und Regersfeld. Gute Sicht auf die Wasserkuppenrhön! 
Abwärts zum Kalbenhof und erneuter Anstieg auf dem Main-Werra-Weg des Rhönklubs zur Schwedenschanze. Landesgrenze wird nach Bayern überschritten. Weg folgt jetzt dem Hang des Brendtales und erreicht vor Oberweißenbrunn den neu errichteten Jakobsbrönn. Von Oberweißenbrunn Anstieg zum Kloster Kreuzberg. Auf dem Kreuzberg ist der Kamm der Rhön überschritten. Es geht abwärts nach Langenleiten und Premich zur ehemaligen Klosterkirche Frauenroth mit dem Grabmal des Minnesängers Otto von Botenlauben mit seiner Frau Beatrix. 
Das Aschachtal muss nach Stralsbach überquert werden. Durch den Klauswald wird Bad Kissingen an der Fränkischen Saale erreicht, in Wirmsthal das Fränkische Weinland. Wenn die Muschelkalkstufe überquert ist, verläuft der Weg nahezu eben durch fruchtbares Gäuland in Richtung Main bei Schweinfurt. In Geldersheim endet die Rhönklubmarkierung. Der Weg verläuft aber weiter nach Würzburg, über Rothenburg T.  nach Ulm und erreicht später die Hauptlinie nach Santiago de Compostela

 

Jakobuskirchen in Büchenberg, Döllbach, Thalau, Bad Kissingen und Poppenhausen.

 
Sehenswürdigkeiten am Weg: 
Dom zu Fulda, Propsteikirche in Johannesberg, Schloss Fasanerie bei Eichenzell, 
Flügelaltar in Welkers, Jakobusdenkmal in Thalau, Kloster Kreuzberg, 
Grabmäler in Frauenroth, Deckengemälde in Geldersheim.
 
Übernachtungsmöglichkeiten in: 
Fulda (Tourist-Information Tel. 0661/102-1814), Welkers (Tel. 06659-915480), 
Büchenberg (Tel. 06656-446), Thalau (Tel. 06656-276), Oberweißenbrunn (09772-296), 
Kloster Kreuzberg (Tel. 09772-91240), Langenleiten (Tel. 09701-262 oder 281), 
Bad Kissingen (Tourist-Information Tel. 0971-19433), Wirmsthal (Tel. 09704-5516), 
Poppenhausen (Tel. 9725-71070 oder 6402), Geldersheim (Tel. 09721-86885 oder 803164). 
Angaben ohne Gewähr!
 
Weiterführende Information:

Flyer des Rhönklubs, Fulda 2003

 

 

Rudolf Beck, Der Jakobusweg von Fulda nach Würzburg, 128 Seiten, 12,90 EURO,
Imhof Verlag, Petersberg 2003


Beides erhalten Sie von der Geschäftsstelle des Rhönklubs, 36037 Fulda, Peterstor 7,
Tel. 0661-73488, 
e-mail: hauptvorstand@rhoenklub.de

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